Wir danken Ihnen, da§ Sie sich fŸr den Nikon LS-2000 SuperCoolscan bzw. den Coolscan III entschieden haben. Nikon Scan bietet Ihnen eine zuverlŠssige und leistungsfŠhige Anwendung. Bitte lesen Sie die folgenden wichtigen Informationen, die nicht im Handbuch enthalten sind. Nikon Scan 2.5.1 ist ausschlie§lich fŸr die UnterstŸtzung des LS-2000 und des Coolscan III ausgelegt. 1. Nikon Scan 2.5.1 1.1 Version der Scanner Firmware Um diese Version von Nikon Scan ausfŸhren zu kšnnen, mu§ im Scanner die Firmware-Version 1.1 oder hšher installiert sein. Die Firmware-Version ist in der Titelleiste des Hauptdialogfeldes angezeigt. Ist die Firmware-Version Šlter als Version 1.1, aktualisieren Sie zunŠchst bitte die Firmware mit Hilfe der Firmware Update Software, die sich auf der Nikon Scan 2.5.1 CD-ROM im Ordner ÒFirmware Update SoftwareÓ befindet. Bitte lesen Sie vor der Aktualisierung der Firmware die Dateien ÒReadme.txtÓ und ÒManual.pdfÓ. 1.2. Performa 5200 Modelle, 6200 Modelle, Power Macintosh 6200 und 6300 und PowerBook 1400 Modelle, 5300 Modelle Bei diesen Rechnern kšnnten Scanprobleme auftreten. Falls das geschieht, legen Sie die Datei ãMAID Driver HS" im Ordner ãNikon MAID" innerhalb des Ordners ãVoreinstellungen" ab, der sich im Systemordner befindet. 1.3. Scangeschwindigkeit Die Scangeschwindigkeit hŠngt von der Systemumgebung des Rechners ab. Durch Deaktivierung des Nikon Color Management Systems (CMS) bzw. von CleanImage kann die Scanzeit verkŸrzt werden. Wenn das CMS deaktiviert wird, mu§ Nikon Scan neu gestartet werden. 1.4. PhotoDeluxe 2.0 Wird Nikon Scan 2.5.1 mit PhotoDeluxe 2.0 verwendet, sollten keine Stapelscans ausgefŸhrt werden. Die Anweisung ãFenster nach dem Scannen schlie§en" sollte deaktiviert werden. 1.5. Verwendung des Filmstreifen- und des IX-240-Adapters 1.5.1. Arbeit mit mehreren Miniaturbildern Der Filmstreifen- und der IX-240-Adapter (Advanced Photo System) ermšglichen die Ansicht von Miniaturbildern des Films. Desweiteren kšnnen durch Anklicken der Miniaturen bei gedrŸckter Strg-Taste mehrere Miniaturen ausgewŠhlt und als Stapelscan verarbeitet werden. Wenn in einem solchen Fall bei jedem Bild individuelle FarbŠnderungen und Zuschnitte vorgenommen werden sollen, wŠhlen Sie bitte vor der Auswahl der zu scannenden Bilder zuerst die einzelnen Bilder aus, und bearbeiten Sie bei diesen die Farben. Wenn Sie den Filmtyp (positiv bzw. negativ) Šndern mšchten, sollten Sie vor der €nderung alle Miniaturen markieren. Aus technischen GrŸnden wird der Filmtyp bei jedem Bild einzeln festgelegt. 1.5.2. Bildgrenze Bei Verwendung des IX-240- (APS) oder des Filmstreifen-Adapters erkennt Nikon Scan automatisch die Kanten jedes Bildes. Ist der Filmtyp jedoch nicht richtig eingestellt (wenn z.B. fŸr einen Streifen Negativfilm Òpositiv" ausgewŠhlt wird), kšnnen bei dieser automatischen Erkennungsfunktion Probleme auftreten. Vergewissern Sie sich vor dem Scannen, da§ der Filmtyp korrekt eingestellt ist. Bei der Ausrichtung mehrerer Bilder fŸr einen Vor- oder Hauptscan ist der Miniaturenscan ein wichtiger Schritt. Versuchen Sie also, vor dem Vor- bzw. Hauptscan mindestens einen Miniaturenscan vorzunehmen. Sollte dies nicht mšglich sein (Miniaturenscans beanspruchen viel Arbeitsspeicher), versuchen Sie es mit einem Vorscan. Dunkle Bilder und bestimmte Bildinhalte kšnnen Probleme bei der Randerkennung verursachen. In dem Fall zeigt der Miniaturenscan die Miniaturbilder mšglicherweise falsch an. Sollten Sie bei dem Bild einen Versatz feststellen, verwenden Sie die Steuerelemente von ÒGrenzversatz einstellen" im Register ÒExtras" zum Verstellen des Scanversatzes. †berprŸfen Sie das Ergebnis jeweils mit einem Vorscan. 1.5.3 Unterschiede zwischen den Miniaturbildern und Vorschaubildern bei Verwendung des Filmstreifenadapters Bei Verwendung des Filmstreifenadapters kommt es zu einem leichten Unterschied zwischen Miniaturbildern und Vorschaubildern/eingescannten Bildern. Der Unterschied besteht im Grunde darin, da§ bei Miniaturbildern mehr vom oberen und unteren Bereich der Bilder als bei Vorschaubildern/eingescannten Bildern zu sehen ist. Dieser Unterschied ist nur geringfŸgig und sollte keine oder nur minimale Auswirkungen auf den Einsatz des Scanners haben. 1.6. Speicherzuordnung Bei Verwendung von Nikon Scan 2.5.1 sollte folgende Speicherzuordnung vorgenommen werden: Speicherzuordnung (MB) ------------------------------------------------------------------------------- MA-20 (Einzeldia-Adapter) 37 SA-20 (Filmstreifen-Adapter) 48 IA-20 (Automatische Diazufuhr) 60 Bei Verwendung des Adobe Photoshop 5.0.x Plug-ins sollte mindestens folgende Speicherzuordnung fŸr die Anwendung Adobe Photoshop vorgenommen werden: Speicherzuordnung (MB) ------------------------------------------------------------------------------- MA-20 (Einzeldia-Adapter) 30 SA-20 (Filmstreifen-Adapter) 40 IA-20 ( Automatische Diazufuhr) 50 Der von Nikon Scan benštigte Speicher hŠngt von den Bedingungen fŸr jeden einzelnen Scan ab. Die folgenden Hinweise sollen dazu beitragen, die Speicherbelegung auf ein Mindestma§ zu reduzieren: 1.) Anzahl der Bilder reduzieren, fŸr die eine Vorschau eingerichtet wurde. Jede Vorschau nimmt Speicher in Anspruch. 2.) Kalibriertes RGB-Farbraum verwenden und CMYK-Farbraum vermeiden. CMYK verfŸgt Ÿber mehr KanŠle und benštigt mehr Speicher. 3.) Bei Verwendung des IA-20- (Advanced Photo System) Adapters keine Miniaturen anzeigen sondern den mit dem entwickelten Film gelieferten Indexdruck verwenden. 4.) Die OberflŠchenfehlerkorrektur (CleanImage) benštigt Speicher. (Sie verlangsamt auch den Scanvorgang.) Dieses Feature nur dann aktivieren, wenn es wirklich erforderlich ist. 5.) Das Nikon Color Management System deaktivieren. Das Nikon CMS benštigt Speicher zur Farbraumbearbeitung. Dieses deaktivieren und RGB anstelle von Kalibriertes RGB oder CMYK verwenden 1.7. 12-Bit-Scannen Beim LS-2000 mŸssen Anwendungen anderer Hersteller zum Laden von 12-Bit-Bildern 16 Bit/Kanal bei Verwendung des Nikon Scan Adobe Photoshop Plug-ins unterstŸtzen . Das 12-Bit-Scannen wurde mit den folgenden Anwendungen getestet: Photoshop 4.0 Photoshop 5.0 1.8. Virtueller Systemspeicher Bei eingeschaltetem virtuellen Systemspeicher kann es bei der Arbeit mit Nikon Scan gelegentlich zu instabilen VerhŠltnissen kommen. Es wird empfohlen, bei der Verwendung von Nikon Scan den virtuellen Speicher auszuschalten. 1.9. Benštigter Festplattenplatz Der von Nikon Scan benštigte Speicherplatz auf der Festplatte umfa§t etwa das Dreifache der Grš§e des zu ladenden Bildes. 1.10. Gespeichertes DateinamenprŠfix Dateinamen oder PrŠfixe fŸr Dateinamen sollten nicht mehr als 20 Zeichen enthalten. Nikon Scan versieht Dateinamen oft mit einem Suffix. 1.11. Gemeinsame DatentrŠger NetzwerkdatentrŠger (gemeinsame DatentrŠger) nicht als ArbeitsdatentrŠger spezifizieren. Dies kann bei Nikon Scan zu Anwendungsproblemen fŸhren. 1.12. RAM DOUBLER 2 Bei Verwendung von Connectix RAM Doubler 2 kšnnen Probleme mit Nikon Scan auftreten. 1.13. Autofokus und Vorscan Wenn die KontrollkŠstchen ã Automatische Belichtung vor Vorschau", ã Automatische Belichtung vor Scan" und/oder ãAutofokus vor Scan ausfŸhren" im Register ãAnderes" im Dialogfeld ãVoreinstellungen" aktiviert sind, wird unmittelbar vor einem Scan ein Autofokus- bzw. Dichtemessungsvorgang (densitometrischer Test vor dem Scan) durchgefŸhrt. Solange der Film nicht aus dem Scanner entnommen wird, ist eine Wiederholung dieser VorgŠnge nicht erforderlich. Die VorgŠnge kšnnen auch manuell durch Verwendung der SymbolschaltflŠchen ãAutofokus" und ãDichtemessung" im Hauptsteuerdialog ausgefŸhrt werden. 2. Verwendung von Kodachrome-Film von Kodak Der Kodachrome-Diafilm verwendet besondere Farbkuppler. Daher reagiert der Film beim Scannen anders als alle anderen Diafilme, einschlie§lich Ektachrome und Fujichrome. Daher kann die Farbwiedergabe bei von Kodachrome-Originalen gescannten Bildern beeintrŠchtigt werden. Aus gleichem Grund wird die OberflŠchenfehlerkorrektur (CleanImage) bei der Verwendung von Kodachrome-Film beeintrŠchtigt. 3. Bekannte Probleme 3.1. Anschlu§ von Scannern Nikon Scan ist fŸr die Arbeit mit nur einem Scanner ausgelegt. Sind mehrere Scanner angeschlossen, darf bei einem Scanvorgang immer nur ein Scan-Fenster gešffnet sein. †ber die SchaltflŠche ãGerŠte" im Dialog ãVoreinstellungen" den gewŸnschten Scanner wŠhlen. 3.2. Statusanzeige In manchen FŠllen zeigt die Statusanzeige mšglicherweise nicht den aktuellen Status eines Autofokus-, Dichtemessungs- (Vorscan-) oder Vorschauscanvorgangs an. 3.3. Farbraum-Umsetzung Im "NikonScan"-MenŸ steht eine MenŸauswahl mit der Bezeichnung ãFarbraum des Dokuments (Windows)" bzw. "Farbraum (Macintosh)" zur VerfŸgung. Es ist mšglich, dass diese Funktion in gewissen FŠllen nicht richtig funktioniert. 4. Probleme, die mit der neuen Version bereinigt wurden 4.1. Farbunterschiede zwischen Nikon Scan und Adobe Photoshop Version 5.X Wenn das gleiche Bild in einem Nikon Scan-Fenster und in einem Photoshop-Fenster angezeigt wurde, konnten bisher erhebliche Farbunterschiede zwischen den beiden Darstellungen festgestellt werden. Diese PhŠnomen wurde dadurch verursacht, dass bei Nikon und Adobe in den FarbrŠumen entsprechend ein unterschiedlicher wei§er Referenzpunkt verwendet wurde. Bei der neuen Version sind die beiden angezeigten Bilder nun beinahe identisch. Ein kleiner farblicher Unterschied besteht zwar nach wie vor, aber die Techniker von Adobe und Nikon sind bemŸht, gemeinsam eine Lšsung fŸr dieses Problem zu finden. 4.2. "Noise"-Problem bei eingeschaltetem Digital-ICE Beim Gebrauch von Digital-ICE ergaben sich gelegentlich seltsame Stšrungsmuster (Noise) an den Bildkanten. Diese Muster wurden mit der neuen Version reduziert. 4.3. Problem mit angepeiltem Autofokus Wenn bei niedergehaltener Optionentaste die Autofokus-SchaltflŠche angeklickt wurde, um im Vorschaufenster einen Fokuspunkt anzupeilen, verwendete bisher der Scanner einen falschen Punkt zum Fokussieren. In der neuen Version wird dazu nun der von Ihnen festgesetzte Punkt verwendet. 4.4. Virtuelle Speicherplatte Wenn der Computer nach Gebrauch und Schlie§en von Nikon Scan neu gestartet wurde, erschien im "recovered items"-Ordner des Papierkorbes gelegentlich eine unnštige Datei namens "VMFiles". Diese Datei wird in der neuen Version nicht mehr erstellt. 5. Versionen Die Nikon Scan 2.5.1 CD-ROM enthŠlt eine Suite von Komponenten mit jeweils eigenem Namen und eigener Versionsnummer. Beim Erscheinen eines Upgrades wird der Nikon Scan Suite eine neue Generalnummer zugewiesen. Bei dieser Version handelt es sich um Version 2.5.1. Beachten Sie, da§ eine der Komponenten der Anwendung Nikon Scan 2.5.1 ebenfalls den Namen ãNikon Scan 2.5" trŠgt und da§ sich ihre Versionsnummer von der Generalnummer unterscheidet. Folgende Softwarepakete befinden sich auf der vorliegenden CD-ROM: - Nikon Scan 2.5.1 fŸr den LS-2000 und den CoolScan III (mit den oben genannten Komponenten) - Slides & Sound Plus 2.02 5.1. Version der Komponenten Folgende Dateien gehšren zu Nikon Scan Version 2.5.1; Nikon Scan 2.5 2.5.1.3005 Nikon Scan Plugin 2.5 2.5.1.3005 LS2000 Module 1.5.1.3000 MAID Driver 1.2.0.3003 MAID Driver HS 1.2.0.3003 SDCLPower 1.0.0.3004 AttachmentUtility 1.0.0.3000 NKAdobe.icm 1.0.0.3002 NKApple.icm 1.0.0.3002 NKApple_CPS.icm 1.0.0.3002 NKBruce.icm 1.0.0.3002 NKCIE.icm 1.0.0.3002 NKCMatch.icm 1.0.0.3002 NKCMYK.icm 1.0.0.3002 NKLS2000LS30.icm 2.5.0.1001 NKLS2000LS30_N.icm 2.5.0.1000 NKLS2000LS30_N_SDC.icm 2.5.0.1000 NKLS2000LS30_P.icm 2.5.0.1001 NKLS2000LS30_P_SDC.icm 2.5.0.1001 NKLS2000_8N.icm 2.5.0.1000 NKLS2000_8P.icm 2.5.0.1001 NKMonitor_Mac.icm 1.0.0.3002 NKNTSC.icm 1.0.0.3002 NKsRGB.icm 1.0.0.3002 NKWide.icm 1.0.0.3002 %_NKWide_CPS.icm 2.5.0.1001 6. Mitgelieferte Softwarepakete Die vorliegende CD-ROM enthŠlt einige mitgelieferte Softwarepakete. Anfragen zu diesen Produkten sollten direkt an das Support-Zentrum des jeweiligen Herstellers gerichtet werden. Nikon bietet fŸr diese Produkte keinen technischen Support an. 6.1 Slides & Sound Plus Slides & Sound Plus ist eine von der in Vancouver, British Columbia (Kanada) ansŠssigen Firma InMedia Presentations Inc. entwickelte Software zur Erstellung von multimedialen Diashows. Weitere Informationen finden sich in der Kurzanleitung. Bei dieser Software handelt es sich um eine Probeversion. Einige Funktionen werden 30 Tage nach der Installation deaktiviert. 5.1.1 Slides & Sound Plus benštigt ein PowerPC-System und unterstŸtzt 68k-Macintosh-Systeme nicht. 5.1.2 Slides & Sound Plus mŸssen bei Verwendung des Nikon Scan 2.5.1 Plug-ins 30 Megabyte Speicherplatz zugeordnet werden. Um diese Speicherzuordnung vorzunehmen, wird im Finder die Anwendung Slides & Sound Plus durch einmaliges Anklicken ausgewŠhlt, dann ãInformation" im MenŸ ãAblage" gewŠhlt und die ãBevorzugte Grš§e" auf 30720 KB (30 MB) eingestellt. Macintosh ist ein eingetragenes Warenzeichen der Apple Computer Inc. Adobe ist ein eingetragenes Warenzeichen und Photoshop ist ein Waren-zeichen der Adobe Systems, Inc. Die OberflŠchenkorrektur-Funktion des LS-2000 basiert auf der digitalen ÒImage Correction EnhancementÒ (ICE)-Technologie, einer Entwicklung der Applied Science Fiction Inc. - Digital ICE und das Digital ICE-Logo sind Warenzeichen von Applied Science Fiction Inc. Weitere Marken- oder Produktbezeichnungen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der entsprechenden EigentŸmer. 15. Mai 2000.